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Max-Planck-Institut für Astrophysik

Das Max-Planck-Institut für Astrophysik (MPA) hat ausgewiesene Expertise auf dem Gebiet der Simulation kosmologischer Strukturbildung. Die wissenschaftliche Auswertung solcher Simulationsdatensätze erfordert die koordinierte Ausführung hintereinandergeschalteter Programm-Module.
Für solche Aufgabenstellungen werden automatische Analyseverfahren in Form von Workflows benötigt:
  • Die effiziente und selbsttätig dokumentierende Ausführung solcher Workflows (``Pipelines'') soll von einem Prozess-Managementsystem (Workflow Engine) übernommen werden.
  • Entwicklung eines Systems, speziell für die Anforderungen astronomischer Datenverarbeitung
  • Anpassung des Planck-Prozesskoordinators (ProC) an die D-Grid-Umgebung.
Der ProC
  • ist eine ereignisgetriebene Steuerungssoftware für modulare Software-Workflows mit einer komfortablen, grafischen Benutzer- und Verwaltungsschnittstelle
  • benutzt eine spezielle Datenverwaltungs-Komponente (Data Management Component, DMC), die mittels eines Datenbanksystems die Datenströme durch die Prozessmodule leitet
  • die DMC sollen befähigt werden, Workflows bestehend aus Grid-Ressourcen wie Daten und Programmen zu verwalten und auszuführen
Als primäres Testszenario für diese Funktionaliäten
  • soll die Analysesoftware für die am MPA erstellten Simulationsdaten so in die D-Grid-Umgebung eingebettet werden, dass ihre Ausführung auf dem D-Grid durch den ProC und die DMC koordiniert werden können.

Ziel dieser Grid-Entwicklungsarbeit ist es
  • die Simulationsdatensätze und daraus abgeleitete synthetische Beobachtungsdaten
  • und den Prozesskoordinator und die Datenverwaltungs-Komponente
einer größeren Nutzergemeinschaft zugänglich zu machen.